Tom, der ich-Erzähler

Selbstoffenbarungsschnabel

Tom spricht viel über sich. Für ihn ist Kommunikation vor allem ein Mittel, die eigene innere Lage sichtbar zu machen. Er erzählt, erklärt, rechtfertigt und kontextualisiert sein Erleben ausführlich. Dadurch wirkt er offen, vertrauenswürdig und präsent, manchmal aber auch raumnehmend, egozentrisch und anstrengend. 

Spielempfehlungen

  • Sprich konsequent aus der Ich-Perspektive.
  • Teile Gedanken, Gefühle und innere Prozesse ausführlich.
  • Begründe dein Verhalten mit deiner inneren Lage.
  • Erzähle Vorgeschichten und Hintergründe.
  • Lenke das Gespräch immer wieder zu dir zurück.

 

Körpersprache: 

  • Lebendige, aktive Körpersprache und Stimme.
  • Viel Gestik, oft erklärend oder ausschmückend.
  • Starker Blickkontakt, sucht Resonanz beim Gegenüber.
  • Viel Abwechslung zwischen körperlicher Nähe und Distanz.
  • Spürbare emotionale Beteiligung mit starkem Selbstbezug in Gestik und Mimik.

 

👉 Spielregel: Selbstoffenbarung vor Sache und Beziehung.

 

Risiko: 

 

Redeschwall, Selbstzentrierung, Imponiergehabe

(Selbstoffenbarung kippt in Selbstdarstellung.)

 

Deine Lieblingssätze:

 

„Ich erlebe das gerade so, dass…“

„Für mich fühlt sich das an wie…“

„Ich habe gemerkt, dass ich…“

„Ich will kurz erklären, was bei mir los ist…“

„Das triggert bei mir total…“